Grundlagen/ "Die Patterns"

Freut mich, dass ihr hier mal draufschaut!

Als erstes befassen wir uns mal etwas genauer mit der Pentatonik.

 

Bei der Pentatonik handelt es sich um eine Tonleiter aus 5 Tönen. In dieser Tonleiter werden die beiden Halbtonschritte, die normalerweise in der Dur- und Molltonleiter vorkommen, weggelassen. Dadurch ist sie klanglich wesentlich einfacher zu verdauen und sehr beliebt, gerade auch bei Einsteigern.

 

Die C-Dur (c-d-e-f-g-a-h-c) bzw. die parallele A-Moll Tonleiter (a-h-c-d-e-f-g-a) sieht wie folgt aus.

Wir spielen die C-Durtonleiter mal nur auf der A- Saite. Schau dir dabei auf die Finger und achte auf die Abstände zwischen den Tönen:

Ihr merkt, dass die Abstände von Ton zu Ton variieren. Den Abstand vom ersten zum zweiten Ton nennt man Ganztonschritt. Von C nach D beträgt der Abstand demnach 2 Bünde. Der Abstand vom zweiten zum dritten Ton

(D nach E) ist folglich auch ein Ganztonschritt.

Spannend wird es beim 3. zum 4. Ton und vom 7. zum 8. Ton. Hier ist der Abstand kleiner. Das E zum F bewegt sich nur einen Bund weiter, genauso wie das H zum C.

Diesen Abstand nennt man Halbtonschritt.

 

Wenn wir nun die Halbtonschritte rauslassen, bekommen wir als Ergebnis unsere Pentatonik.

Leider ist die Gitarre nicht besonders übersichtlich, was die Lage der Töne betrifft und es gibt unfassbar viele Möglichkeiten für Fingersätze und Patterns, was Fluch und Segen zugleich ist.

Um euch die Suche abzunehmen, zeige ich euch die beiden wichtigsten Patterns der Pentatonik.

 

Der A- und E-Typ unterscheiden sich im Griffbild, in der Lage des Grundtons, aber nicht im Tonmaterial.

Der E-Typ hat den Grundton auf der E-Saite und der A-Typ auf der A-Saite, was leicht zu merken ist.

Hier die Patterns:

Jetzt heißt es "auswendig lernen" und dann ab zur nächsten kleinen Trainingseinheit.


Anrufen

E-Mail

Anfahrt